Erst im Hochmittelalter wurde der Ort von Rätoromanen besiedelt. Um 1270 besass das Churer Domkapitel hier Güter. Auf einer kleinen, felsigen Anhöhe steht die romanische Kirche St.Johannes, die 1523 erstmals erwähnt wurde. Das Kirchlein ist umgeben von einem ummauerten Friedhof.
Im Inneren finden sich gut erhaltene Fresken eines unbekannten, von Giotto beeinflussten italienischen Meisters. 1590 wurde hier die Reformation durchgesetzt und 1620 erfolgte die Loslösung von der Bergüner Mutterkirche. 1689 sagten sie sich von Latsch los und bestellten bis 1851 ihr eigenes Zivilgericht. Früher war es ausschliesslich ein Bauerndorf, während heute nur noch ein einziger Bauer Landwirtschaft betreibt.
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