Bergen wurde 1197 urkundlich erstmals erwähnt und war als Sitz der Amtsvogtei Bergen und später als königlich hannoversches Amt Mittelpunkt eines Gerichts- und Verwaltungsgebietes. Nach der Annexion des Königreiches Hannover durch Preußen im Jahre 1866 wurde das 1852 gebildete Amt Bergen in den 1867 gebildeten Kreis Fallingbostel inkorporiert. Nach der Kreisreform von 1885 ging das Amt Bergen in den neu gebildeten Landkreis Celle auf. War die Entwicklung Bergens im Mittelalter und der frühen Neuzeit bedingt durch Brände in den Jahren 1354, 1585 und 1796 eher zögerlich verlaufen, so führten die Agrarreformen im 19. Jahrhundert sowie der Anschluss an die Bahnstrecke Celle-Soltau zu weitreichenden Veränderungen. Insbesondere auch die Errichtung des Truppenübungsplatzes Bergen - 1935 - begünstigte eine beginnende Verstädterung, die zum Wandel eines agraisch geprägten Dorfes zur heutigen Kleinstadt geführt hat in der Gewerbe und Handel prägend geworden sind, und die Landwirtschaft weitestgehend an Bedeutung verloren hat. Heute stellt die Stadt Bergen ein Grundzentrum im nördlichen Teil des Landkreises Celle dar und ist nach Celle die einzige politische Gemeinde im Landkreis, die (seit 1957) Stadtrechte besitzt. Mit der kommunalen Neugliederung in den Jahren 1971 und 1973 kamen die Gemeinden Becklingen, Belsen, Bleckmar, Diesten, Dohnsen, Eversen, Hagen, Hassel, Nindorf, Offen, Sülze und Wardböhmen zur Stadt Bergen. Dadurch haben Einwohnerzahl und Fläche beträchtlich zugenommen. Die Gemarkungsfläche der früheren zentralen Ortschaft Bergen betrug 11 km²; nach der Gebietsreform ist sie auf 163 km² angewachsen.
Heute leben in der Stadt Bergen etwa 17.000 Einwohner. In dieser Zahl sind mit rund 3.000 Personen Angehörige der britischen Streitkräfte mit ihren Familien enthalten, die nicht meldepflichtig sind
Der Stadtrat hat 30 gewählte Mitglieder, sowie den direkt gewählten Bürgermeister, ihm gehören seit der Kommunalwahl am 10. September 2006 fünf Parteien bzw. Wählergemeinschaften an.
- CDU − 17 Sitze
- SPD − 7 Sitze
- WGB − 3 Sitze
- FDP − 2 Sitze
- Grüne − 1 Sitz
Neben dem Stadtrat haben die einzelnen Ortschaften jeweils noch einen Ortsrat und einen Ortsbürgermeister.
Hauptamtlicher Bürgermeister ist seit 1998 Rainer Prokop (CDU).
- Rožnov pod Radhoštěm, Tschechien
- Śrem, Polen
- Hendrik-Ido-Ambacht, Niederlande
- Pembroke, Wales