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Geschichte

Markelsheim ist ein im Taubertal gelegener Weinort. Er ist mit über 2.000 Einwohnern der größte Stadtteil der großen Kreisstadt Bad Mergentheim.

Der Ort wurde im Jahr 1054 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1088 gehörte Markelsheim zum Bistum Würzburg. Vorübergehend war die Ortschaft Lehenssitz derer von Hohenlohe-Brauneck, bis sie im 14. Jahrhundert an Würzburg zurückfiel. Später gehörte der Ort dem Deutschen Orden an, bis er 1809 zu Württemberg kam. Am 1. Januar 1972 wurde Markelsheim als Stadtteil nach Bad Mergentheim eingegliedert.

Die Blasonierung des Wappens lautet: In halb gespaltenem und geteiltem Schild oben vorne in Silber ein durchgehendes schwarzes Kreuz, hinten von Silber und Rot geteilt, auf der Teilung zwei blaue Eisenhütlein, unten in Gold über grünem Dreiberg die schwarzen Großbuchstaben M und A, begleitet von drei kleinen schwarzen Kreuzen.

Das überwiegend katholisch geprägte Markelsheim wurde nach dem Übergang nach Württemberg in das neu gegründete Bistum Rottenburg (heute Bistum Rottenburg-Stuttgart) eingegliedert. Die Gottesdienste der katholischen Kirchengemeinde St. Kilian, welche zum Dekanat Mergentheim gehört, finden überwiegend in der St. Kilianskirche statt. Außerdem existiert noch die Bergkirche St. Margareta am Engelsberg.

Die evangelische Kirchengemeinde Markelsheim, welche erst im Jahr 2001 gegründet wurde, gehört zum Kirchenbezirk Weikersheim. Eine eigene Kirche ist nicht vorhanden. Die Gottesdienste finden deshalb größtenteils in der Nachbarortschaft Elpersheim statt. Die dortige evangelische Kirchengemeinde bildet zusammen mit Markelsheim eine Gesamtkirchengemeinde.


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