Das Heimatmuseum Kölleda beschäftigt sich mit der Geschichte Kölledas. Es fand seinen Ursprung in einem Raum im Rathaus und zwei Räumen in der alten Schule. 1901 wurde es durch Dr. Bruno Schwabe errichtet. Er trug erste Stücke zur Erinnerung an Kölleda und Umgebung, Kriegserinnerungen des Kreiskriegvereins und naturwissenschaftliche Gegenstände zusammen. 1942 zog das Museum in das Schwab´sche Gartenhaus um. Heute beherbergt die frühere Buchdruckerei Böhme am Roßplatz das Heimatmuseum von Kölleda. Zu sehen sind unter anderem eine gut erhaltene Husarenuniform, eine Sammlung alter gusseisener Ofenplatten, Präparate aus der Tierwelt, Schmetterlinge, Mineralien, Funde aus der Ur- und Frühgeschichte, alte Handwerks- und Landwirtschaftsgeräte, Bilder, sowie Waffen, Fahnen und Innungszinnschätze. Zu den Raritäten im Kölledaer Museum gehört auch eine Sammlung alter Apfel- und Birnensorten, die aus Papiermasse mit Wachsüberzug bestehen. Laut Cölledaer Anzeiger vom 22. Januar 1898 war der Obstschrank einst im Besitz des eigenständigen Obstbauvereins Cölleda und Umgebung und repräsentierte das damals vom Verein aufgestellte Normalsortiment für die hiesige Gegend. Hinter dem Heimatmuseum wurde von 1991 bis 1994 ein Garten im Stil der Goethe-Zeit angelegt. In einem Hofgebäude kann man auch einige historische Druckmaschinen bewundern. Der Garten hinter dem Museum wurde von 1991 bis 1994 im Stil der Goethe-Zeit angelegt. Ein besonderer Blickfang ist der historische Garten im Stil der Bauzeit des Hauses 1797 mit Kreuzweg und Rondell, sowie einer Einfriedung, wie früher üblich, mit Weidenzaungeflecht. Im Museumsgarten findet man insgesamt 294 verschiedene Gartengewächse.
Im Backleber Tor erlebt der Besucher in der Dauerausstellung Gegen das Vergessen, wie der Alltag der Luftwaffensoldaten sowie das Leben und Leiden der Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkrieges war. Neben verschiedener Flugzeugtechnik aus dieser Zeit kann man sich anhand von Einzelschicksalen über die Lebensumstände der Zeit informieren. Persönliche Habseligkeiten von Flugzeugführern und deren Besatzungen, die bei Flugzeugbergungen in der Nähe von Brücken, Ottmannshausen und Kahlwinkel gefunden wurden, sind ebenso zu sehen, wie ein abgeworfener und zum Paddelboot umgebauter Flugzeug-Zusatztank. Auch der Motor einer im August 2000 geborgenen Messerschmitt Bf 109 ist zu sehen. Neben Bild- und Textdokumentationen zu Flugzeugabstürzen in Mitteldeutschland komplettieren Biographien einstiger Luftwaffenangehöriger aus der näheren Umgebung diese Präsentation.
Das Funkwerkmuseum Kölleda wurde am 3. Oktober 2000, anlässlich des 10. Jahrestages der deutschen Einheit, in der historischen Alten Schule am Markt eröffnet. Vorausgegangen war eine grundlegende, dem Anliegen der Denkmalpflege verpflichtete Sanierung des über 250 Jahre alten Gebäudes. Das Museum gibt einen Überblick über die Entwicklung der Informations- und Computertechnik in den vergangenen 150 Jahren bis zur Gegenwart. Dies betrifft sowohl die Technikentwicklung an sich als auch die in Kölleda und der Region. Vor allem soll verdeutlicht werden, wie Forscher, Konstrukteure und Arbeiter diese Technik geschaffen haben, wie sie von den Menschen genutzt wurde und auch in der Zukunft sinnvoll angewendet werden kann.
Ein Turmuhrenmuseum befindet sich in der Battgendorfer Straße.
Zudem befindet sich auf dem Flugplatz Dermsdorf ein MiG-Museum, wo fünf fast noch flugfähige ehemalige DDR-Kampfjets stehen.
Die St. Wippertikirche, auch Wippertuskirche genannt, wurde vor 1404, etwa in der Zeit, als Kölleda die Stadtrechte verliehen bekommen hat, als Stadtkirche erbaut. Sie ist ein ursprünglich gotisches Bauwerk. Die Inschrift über der Kirchentür, die dem Marktplatz zugewandt ist, benennt die Einweihung im Jahre 1496. Die Jahreszahl 1542 über der alten Sakristeitür hält den Wiederaufbau der Kirche, nachdem sie 1538 abgebrannt war, und die Einführung der Reformation fest. Es befinden sich die Grabmonumente der Herren von Werthern (1850) an der Kirche.
Im Jahre 1266 baute man an Stelle der zu klein gewordenen Peter-Paul-Kirche eine neue Klosterkirche, die Johannes dem Täufer geweiht wurde, die Kirche St. Johannes. In der Nordwand des Chorraumes der einfach gebauten Kirche befindet sich ein Bogen, in dem die Sitzplätze der Nonnen waren. Etwa um 1462 bekam die Kirche einen freistehenden Turm, welcher südlich der Kirche stand. Den heutigen Turm erbaute man im Jahre 1825. Ein Grabdenkmal wurde 1393 der Helene Gräfin von Beichlingen und ihren beiden Kindern gewidmet (zum Grabmonument für Gräfin Helene von Beichlingen siehe: Wäß 2006, Bd. 2, S. 349 f.).
Das Backleber Tor, welches 1553 erbaut wurde und sich am nordöstlichen Stadtrand befindet, ist das letzte von insgesamt fünf früheren Toranlagen der Stadt. Bis 1985 führte der gesamte ein- und ausgehende Verkehr auf der heutigen B 176 durch die Toranlage. Im Jahre 1986 wurde der Beschluss gefasst, die baufällige Fachwerksubstanz bis auf das massive Erdgeschoss abzutragen und neu zu errichten. Die Arbeiten begannen im Frühjahr 1987 und kamen 1988 mit der Ausmauerung der Gefache zum Abschluss. Im Jahre 1991 musste die Ausmauerung jedoch aufgrund aufgetretener Schäden entfernt und das Gebäude notgesichert werden. 1992 wurden die Torbögen aus Sandstein und das darüber stehende Mauerwerk erneuert. Es dauerte noch bis 1998, bevor für die Sanierung und Neugestaltung der Toranlage ein schlüssiges Konzept entwickelt war und die endgültige Wiederherstellung erfolgte. Nach weiteren sechs Jahren konnte die völlige Sanierung des Gebäudes mit Herstellung neuer Räumlichkeiten bis unters Dach, neuen Böden und Decken sowie beidseitiger Innentreppenanlagen begonnen werden. Durch Bereitstellung finanzieller Mittel aus dem Förderprogramm des Landes Thüringen zur Stadtsanierung konnte die endgültige Wiederherstellung in im Jahre 2004 abgeschlossen und ein weiteres Stück Kölledaer Geschichte der Nachwelt erhalten werden.
Ein Baudenkmal ist das historische Rathaus der Stadt. Nach dem Brand des zweiten Rathauses wurde das jetzige Gebäude 1702 an gleicher Stelle errichtet. Im Turm war der Türmer untergebracht. Der Ratskeller ist zu allen Zeiten vorhanden gewesen und diente zum Ausschenken des einheimischen Bieres. An der Westseite befindet sich der Prangerstein. Die eisernen Hals- und Handeisen befinden sich im Heimatmuseum. Bis zum 19. Jahrhundert benutzt.
Weitere sehenswerte Bauwerke sind der Marktplatz mit Brunnen und Schutzpatron St. Wippertus, das Funkwerkmuseum, das zeitweilige Wohnhaus des Turnvater Friederich Ludwig Jahn und das Geburtshaus von Professor Fritz Hofmann.
In der Stadtmitte, dem Rathaus gegenüber, befindet sich ein Steinkreuz. Das Kreuz hat eine ungleichmäßige Malteser-Kreuzform. Auf dem Querbalken ist die Jahreszahl 1649 eingeritzt. 1649 wurde es in einem Protokoll über den ersten Flurumzug nach dem Dreißigjährigen Krieg erwähnt. Danach wurde das in der Nähe stehende Steinkreuz zur Markierung der Gemarkungsgrenze umgesetzt und mit der Jahreszahl 1649 sowie den Buchstaben S.W. als Abkürzung für den Namen des damaligen Bürgermeisters Simon Wettig versehen. Das Steinkreuz stand bis um 1958 etwa 3000 Meter südwestlich des jetzigen Standortes, im Verlauf der Gemarkungsgrenze Kölleda/Großneuhausen, 200 Meter östlich des nach Orlishausen führenden Weges. Bis zur Neuaufstellung 1962 wurde es in Kölleda zwischengelagert.
In Kölleda befindet sich das Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion, welches Platz für 6.000 Zuschauer bietet.
Kölleda besitzt neben dem Stadion ein Schwimmbad namens Streitseebad. Es grenzt an den anliegenden Streitsee, welcher mit Quellwasser aus der Monna gespeist wird. Das Streitseebad Kölleda, welches 1958 eröffnet wurde hat ein 50-Meter-Becken mit sechs Bahnen, einen Kinderspielplatz und eine große Liegewiese mit FKK-Bereich Die Wasserfläche beträgt 735 m². In der Saison finden im Streitseebad alle drei Wochen Freiluft-Veranstaltungen statt.
Die erfolgreiche Volleyballmannschaft des Kölledaer Sportvereins 90 e. V. spielt in der Oberliga der Herren im Thüringer Volleyballverband.
Eine ehemals erfolgreiche und heute unter dem Namen FSV Kölleda 06 existierende Fußballmannschaft ist der SV Funkwerk Kölleda. Der Verein wurde 1946 während der frühen DDR gegründet und hatte wechselnde Namen. In der DDR erreichte er nie die 2. Liga, doch konnte er kurz nach der Wende ein paar nennenswerte Erfolge erringen. Größter Erfolg war das Erreichen der Oberliga, der zu diesem Zeitpunkt dritthöchsten Spielklasse in der Saison 1992/93. Doch musste der Verein schon nach einer Saison als Tabellenletzter die Liga wieder verlassen und konnte seitdem nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen.
In Kölleda befinden sich Hotels, Pensionen, Privatzimmer und Ferienwohnungen. Die Beherbungsstätten zählten 2006 insgesamt 2.980 Ankünfte und 5.190 Übernachtungen. Im Durchschnitt betrug die Aufenthaltsdauer der Gäste 1,7 Tage.
Kölleda ist Station eines Mühlenwanderwegs.
Der am 29. Mai 1896 gegründete Kaninchenzuchtverein Kölleda, welcher bis heute unter dem Namen Kaninchenzuchtverein Kölleda und Umgebung e.V. besteht, ist einer der ältesten Kaninchenzuchtvereine in Thüringen.
Zu Ehren des Schutzpatrons St. Wippertus wird seit 1991 im Mai alljährlich das vom Handwerker- und Gewerbeverein 1990 Kölleda e.V. organisierte Wippertusfest gefeiert. Traditionell befindet sich das Festgelände rund um das Rathaus und den Wippertusbrunnen.
Alljährlich findet in Kölleda ein großer Faschingsumzug statt, der immer am Sonntag vor Rosenmontag startet.
In Kölleda haben sich folgende traditionelle Wirtschaftsbereiche entwickelt: Landwirtschaft, Handwerk, Elektrotechnik/Elektronik, Baugewerbe, Zulieferer der Bauindustrie und Metallverarbeitung. Im Bereich der Landwirtschaft wird seit der Wende fast ausschließlich Pflanzenbau betrieben. Auch heute ist die Landwirtschaft noch stark vertreten, 2006 gab es in Kölleda 25 landwirtschaftliche Betriebe, welche eine Fläche von 33,03 km² bewirtschafteten.
In der Stadt Kölleda und ihren Ortsteilen sind circa 175 kleinere und mittelständische Unternehmen registriert und vorwiegend in den oben genannten Branchen tätig. Zunehmende Bedeutung haben in den letzten Jahren die Zweige Elektrotechnik/Elektronik und die Metallverarbeitung erlangt. In diesen Branchen wurden auf dem Gewerbegebiet Kölleda–Kiebitzhöhe seit 1995 zahlreiche Unternehmensinvestitionen getätigt.
Das Gewerbegebiet Kölleda-Kiebitzhöhe hat eine Nettofläche von 101,94 ha, davon freie Fläche sind 27,84 ha. Die dort angesiedelte Industrie besitzt 65,19 ha mit einer freien Fläche von 8,09 ha.
Die Arbeitsmarktsituation ist vergleichbar mit der Gesamtthüringens, die Arbeitslosenquote liegt um 16 %. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit gab es in Kölleda im Juli 2006 599 Arbeitslose.
Im Jahr 2006 gab es in Kölleda insgesamt 11 Betriebe und Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe mit mehr als 20 Mitarbeitern. Diese beschäftigten 1.420 Mitarbeiter zu einem Bruttojahresgehalt von 36.054 € bei einem Umsatz von insgesamt 245,5 Mio. Euro. Im Jahr 2006 wurden in Kölleda 47 Gewerbe an- und 45 Gewerbe abgemeldet. Der Gewerbesteuerhebesatz liegt bei 270%. Der Schuldenstand lag 2006 bei 6,2 Mio. oder 1.074 € pro Einwohner.
Den Busverkehr der Stadt regelt die Verwaltungsgesellschaft des ÖPNV Sömmerda und Weimar mbH, sie ist ein Unternehmen der Landkreise Sömmerda und Weimarer Land. In Kölleda fahren die Linien 208, 210, 211, 212, 215, 231, 242, 268 und 277. Es gibt Busverbindung nach Sömmerda, Sangerhausen, Naumburg und Erfurt.
Kölleda ist durch die Bundesstraßen B 85 und B 176 an das Fernstraßennetz angeschlossen. Seit Dezember 2002 ist Kölleda auch über die Bundesautobahn 71 erreichbar.
Durch zwei Haltestellen an der Regionalstrecke Straußfurt–Großheringen (Pfefferminzbahn) ist die Stadt Kölleda gut an das regionale und überregionale Schienennetz des Landes angebunden. Vom Bahnhof Kölleda führt ein separates Industriegleis auf das Gewerbe- und Industriegebiet der Stadt.
Die Stadt Kölleda verfügt über einen Verkehrslandeplatz mit einer zulässigen Lande- und Startmasse von 5,8 Tonnen. Neben dem Verkehrslandeplatz gibt es einen Flugplatz der Flugservice Sömmerda GmbH, welcher zwischen Kölleda und Dermsdorf liegt und über einen Tower sowie zwei ausgebaute Graslandepisten verfügt. Der nächste große Flughafen ist der Erfurter Flughafen in 37 km Entfernung.
Auflagenstärkste Zeitung in Kölleda ist die Thüringer Allgemeine mit Lokalteil Sömmerda. Mit einer Auflage von 4.350 Exemplaren erscheint in der Regel einmal monatlich das kostenlose Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Kölleda, der Cölledaer Anzeiger.
Einer der wichtigsten Arbeitgeber der Stadt ist die Hörmann Funkwerk Kölleda GmbH mit etwa 350 Arbeitnehmern. Nach dem Ende des Krieges wurde am 2. Oktober 1945 auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts die Genossenschaft mbH gegründet, die später unter dem Namen NEUTROWERK operierte. Zu Beginn wurde Mangelware wie z. B. Kochtöpfe und Lampen aus Flugzeugmaterialresten hergestellt, später folgten einfache Radios. 1946 wurden hier bereits 240 Arbeitskräfte beschäftigt. Am 1. Oktober 1948 folgte die Wandlung in den VEB Funkwerk Kölleda, welcher zum RFT-Warenzeichenverband gehörte. Die Radioproduktion endete zu Gunsten von Kommunikations- und Nachrichtentechnik. Das Produktionssortiment war breit gefächert, zum Beispiel wurden Verstärkeranlagen, Wechselsprechanlagen, Zugfunktechnik und Hörgeräte produziert. Der Betrieb entwickelte sich in seiner über 40-jährigen DDR-Geschichte mit bis zu 1770 Beschäftigten zum zweitgrößten Betrieb des Kreises Sömmerda und wichtigsten Arbeitgeber der Stadt. Zahlreiche Produktionshallen und Gebäude entstanden. Das Betriebsgelände erweiterte sich auf circa zwölf Hektar. Als die Technik nach der Wende 1989 auf dem internationalen Markt nicht mehr konkurrenzfähig war, folgte die Umwandlung zur Hörmann Funkwerk Kölleda GmbH. Heute ist die Hörmann Funkwerk Kölleda GmbH Weltmarktführer in Zugfunkausrüstungen.
Bei der MDC Power GmbH produzieren 300 Mitarbeiter Drei- und Vierzylinder-Ottomotoren in den Hubraumklassen 1,1, 1,3 und 1,5 Liter mit einer Leistungsspanne von 55 bis 80 Kilowatt. Die kompakten Einspritzmotoren werden in den Mitsubishi Colt für den europäischen und japanischen Markt sowie in das Colt Cabrio eingebaut. Bis Mitte 2006 wurden die Benzinmotoren für den Smart Forfour in Kölleda produziert. Die Entwicklungsverantwortung des Motors liegt in den Händen der Mitsubishi Motors Corporation. Die Produktionsplanung und -gestaltung wurde vorrangig von einem Projektteam der Daimler AG betreut. Die technische Produktionskapazität der MDC Power GmbH liegt bei über 250.000 Einheiten jährlich. Neben der mechanischen Fertigung erfolgt im Werk Kölleda die komplette Montage sowie die Prüfung deren Motoren. Seit Juli 2006 ist die Daimler AG Eigentümer.
Größter Vermieter in Kölleda ist die Wohnungsbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft mbH Kölleda. Sie wurde im Jahr 1990 gegründet. Gesellschafter sind die Stadt Kölleda und die Gemeinde Großneuhausen. Im Auftrag ihrer Gesellschafter erfüllt die WWG mbH Kölleda die soziale Aufgabe, bezahlbare Wohnungen anzubieten. Die Mieter sollen somit vor willkürlichen und unsozialen Mietforderungen geschützt werden. Gegenwärtig verwaltet die WWG mbh 1.063 Verwaltungseinheiten (Eigen- und Fremdbestände). Seit Bestehen des Unternehmens wurden mehr als die Hälfte aller Wohnungen modernisiert und saniert. Alle sanierten Wohnungen wurden an das Fernwärmenetz der WWG mbH angeschlossen.
In Kölleda gab es die Kreissparkasse Kölleda.
Weitere ansässige Firmen:
- Kräutermühle e.K. - Handel, Verarbeitung und Veredelung von Kräutern und Gewürzen aus kontrolliert biologischem Anbau
- Logatec GmbH, IT-, Bau-, CNC-Technologie – unter anderem Auftragsarbeiten für Medion
Die Elektroenergieversorgung erfolgt über ein 110 KV-Umspannwerk. Eine Hochdruckleitung DN 100 PN 16 aus Stahl stellt die Gasversorgung der Stadt sicher. Die Trinkwasserversorgung erfolgt über einen Anschluss an eine Fernwasserleitung sowie an eine eigene Brunnenversorgung. Das Abwasser wird mit einem Anschluss an das zentrale Klärwerk gereinigt. Die Abfallentsorgung von Kölleda ist angeschlossen an die Abfallentsorgung des Landkreises Sömmerda.
In Kölleda gibt es drei Schulen, die staatliche Grundschule Wippertus, die staatliche Regelschule Friedrich Ludwig Jahn (ehem. Polytechnische Oberschule Friedrich Ludwig Jahn) und das staatliche Gymnasium Professor Fritz Hofmann (ehem. Allgemeinbildende Polytechnische Oberschule August Bebel).
Am 2. Mai 1991 wurde die Berufliche Bildungsstätte BfB Kölleda GmbH gegründet. Diese private Ausbildungsstätte ging aus der ehemaligen Betriebsschule des Funkwerkes hervor. Das Ausbildungsangebot umfasst Berufsfelder wie Bau/Hochbau, Farben und Raumgestaltung, Informationstechnologie, Elektro, Holz, Hauswirtschaft, Garten- und Landschaftspflege, Metall sowie Wirtschaft und Verwaltung.
Die Stadtbibliothek Kölleda befindet sich seit 1993 im ehemaligen städtischen Wannenbad der Otto-Feistkorn-Stiftung. Hinter der historischen Fassade befinden sich etwa 18.000 Medien aller Genre. Seit 1993 gibt es viermal jährlich einen Bibliotheksabend mit einem kulturellen Rahmenprogramm.