- Fritz Hofmann * 2. November 1866; † 29. Oktober 1956 in Hannover, Chemiker und Erfinder des synthetischen Kautschuks
- Christoph von Hellwig * 15. Juli 1663; † 27. Mai 1721 in Erfurt, Mediziner und Schöpfer des 100-jährigen Kalenders
- Johann Christian Noback * 6. Oktober 1777; † 4. Juni 1852 in Chemnitz, handelswissenschaftlicher Schriftsteller
- Karl August Noback * 18. Juli 1810; † 1870 in Prag, handelswissenschaftlicher Schriftsteller
- Lothar von Wurmb * 30. Januar 1824; † 28. Juli 1890 in Wiesbaden, Polizeipräsident von Berlin und Regierungspräsident von Wiesbaden
- Paul Kalkoff * 17. August 1858; † 11. Mai 1928 in Breslau, Reformationshistoriker
- Richard Groschopp * 19. Februar 1906; † 8. Juli 1996 in Kleinmachnow bei Berlin, Regisseur und Kameramann
- Frank Boblenz * 24. November 1957; Archivar und Historiker sowie Autor und anerkannter Experte für die thüringische Geschichte
- Friedrich Ludwig Jahn, auch „Turnvater Jahn“ genannt, lebte 1828–1835 in Kölleda
- Albert Traeger, zu seiner Zeit ein bekannter Politiker und Poet, arbeitete 1862–1875 als Rechtsanwalt und Notar in Kölleda
- Johann Christian Ernesti, Theologe
- Karoline Louise Brachmann, deutsche Schriftstellerin, lebte kurzzeitig in Kölleda
- Werner von Siemens, Begründer der Elektrotechnik und Industrieller (Gründung der heutigen Siemens AG), besuchte häufig seine Verwandten in Kölleda
Kölleda ist die Pfefferminzstadt, auch wenn heute die Anbaufläche der aromatischen Minze nicht mehr sehr groß ist. Dafür erlebt sie als Werbeträger für Kölleda eine Wiedergeburt. Im März des Jahres 1999 präsentierte die Stadt ihren Riesen-Teebeutel, gefüllt mit 15 Kilo Pfefferminze, am Rathaus und schaffte damit den Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde. Auf dem Pfefferminzbeet im Museumsgarten des Heimatmuseums, das am 14. August 1999 anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Pfefferminzbahn angelegt wurde, sind folgende Pflanzen zu sehen: Kölledaer Pfefferminze, Thüringer Pfefferminze, Russische Pfefferminze, Apfel-Minze und Kriechende Poleiminze als Unterpflanzung. In Kölleda wird alle zwei Jahre eine Pfefferminzprinzessin gekürt.
Der deutsche Schriftsteller Ludwig Bechstein beschrieb Kölleda in seinem Buch Wanderungen durch Thüringen wie folgt:
An dem alten Herrensitz ehemaliger Landesgebieter, denen die ganze güldne Aue unterworfen war, dem Schlosse Beichlingen vorbei, ging nun nach Cölleda die Fahrt. Dieses Städtchen, scherzweise Kuhkölln genannt, litt sehr oft durch Brand, und gewährt durch neuen Aufbau einen freundlichen Anblick. Den Scherznamen hat es von der mit bestem Erfolge betriebenen Viehzucht, zu welcher, neben Ackerbebauung, Landesart und Lage sich trefflich eignen. Gärten und Obstbaumanlagen und weithingedehnte Triften mit weidenden Heerden gaben ein befriedigendes Bild ländlichen Friedens und gesegneten bürger- und bäuerlichen Wohlstandes, konnten aber zu langem Aufenthalte nicht einladen.
Kölleda liegt im Verbreitungsbereich der zentralthüringischen Mundart, die zu den thüringisch-obersächsischen Mundarten zählt.