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Kultur und Sehenswürdigkeiten

Werner Wolff (CDU)

Seit 1979 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Ortschaft Corbigny im Burgund. Außerdem bestehen partnerschaftliche Beziehungen zur belgischen Gemeinde Arendonk.

Seit einigen Jahren gibt es ein kleines Theater in der Winzerscheune.

In der zur Oberburg gehörenden Matthiaskapelle finden in unregelmäßigen Abständen Konzerte statt.

  • Oberhalb des Ortes liegt auf einem Bergsporn die Oberburg aus dem 12. Jahrhundert. Zur Burg gehört als bedeutendstes Bauwerk der Gemeinde Kobern-Gondorf die Matthiaskapelle, die zwischen 1220 und 1240 erbaut wurde. Hier soll nach dem fünften (sechsten) Kreuzzug als bedeutende Reliquie das Haupt des Apostels Matthias verwahrt worden sein.
  • Unterhalb der Oberburg, aber auf dem gleichen Bergsporn, liegt die ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert stammende Niederburg.
  • Am unteren Ausläufer des Bergsporns findet sich ein allein stehender Turm. Er diente schon der ersten Koberner Pfarrkirche, die ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert stammte und in der Nähe des heutigen Friedhofs stand, als Glockenturm. Diese Funktion erfüllt der Turm heute noch für die neue Pfarrkirche.
  • Die Koberner Pfarrkirche ist dem Heiligen Lubentius geweiht und wurde in den Jahren 1827 und 1828 als Saalkirche nach Plänen von Johann Claudius von Lassaulx erbaut. Die Kirche selbst hat keinen Turm, sondern nur einen Dachreiter. Die drei Glocken befinden sich in dem am Berghang stehenden Glockenturm.
  • Die gotische Dreikönigskapelle auf dem Koberner Friedhof stammt aus der Zeit um 1420 bis 1440. Im Innern haben sich Wandmalereien aus dem 15. und 16. Jahrhundert erhalten.
  • Im Ortskern in der Nähe des Marktplatzes befindet sich in der Kirchstraße ein gotisches Fachwerkhaus. Es handelt sich um einen Hof des Klosters Sankt Marien. Aus Untersuchungen des zum Bau verwendeten Holzes lässt sich darauf schließen, das dieses Haus bereits in den Jahren 1320/21 erbaut wurde. Damit ist es eines der ältesten erhaltenen Fachwerkhäuser in Rheinland-Pfalz.
  • Am anderen Ende des Marktplatzes in der Peterstraße liegt der so genannte Rittersaal. Dieser ist Teil eines gotischen Burghauses der Familie Romilian. Reste des zur Anlage gehörenden Turms befinden sich in unmittelbarer Nähe.

  • Etwas außerhalb des Ortskernes, in der Nähe des Von der Leyen-Platzes gelegen, befindet sich die katholische Pfarrkirche. Das Gotteshaus ist dem heiligen Apostel Johannes geweiht.
  • Unmittelbar am Moselufer liegt der Stammsitz der fürstlichen Familie von der Leyen, Schloss Gondorf, die so genannte Oberburg, mit Bauteilen aus Gotik und Renaissance.
  • Die Niederburg am nordöstlichen Ortsrand entstand aus einem romanischen Wohnturm, den im 19. Jahrhundert der Kölner Architekt Vincenz Statz umbaute. Sie trägt den Namen Schloss Liebieg nach einem damaligen Besitzer.

  • Auf einer felsigen Anhöhe über dem Nothbachtal steht die 1840 erbaute Kirche St. Hubertus.

  • Jährlich am ersten Wochenende im Juli findet das Wein- und Burgenfest im Ortsteil Kobern statt. Darüber hinaus feiert jeder Ortsteil seine eigene Kirmes und sein eigenes Feuerwehrfest. Im Ortsteil Gondorf findet jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende die Weinkirmes statt. Sie wird ausgerichtet von der Freiwilligen Feuerwehr Gondorf.
  • Alle zwei Jahre findet am Dienstag nach Rosenmontag ein Karnevalsumzug statt.

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