Auf der Hebalm befinden sich zwei große Feuchtgebiete. Sie liegen auf Übergängen zwischen Berghöhen, sind schwer erreichbar und weitgehend im Naturzustand:
- das Filzmoos im Norden,
- die See Eben im Süden.
Der wasserundurchlässige Untergrund aus kristallinem Gestein bewirkt eine Reihe von weiteren kleinen Vernässungen.
Auf der Hebalm liegen mehrere Seen. Sie sind bis auf einen künstlich angelegt.
- Der kleine See in der See Eben ist der einzige natürlich entstandene See. Er ist ein Hochmoorkolk oder der letzte Rest eines früheren, später verlandeten, größeren Sees.
- Auf der Freiländer Alm südöstlich der Freiländer Almhütte befindet sich ein kleiner Stausee. In ihm wird das Wasser für das Elektrizitätswerk gesammelt, welches die Almhütte und ihre Nebengebäude mit Strom versorgt.
- Der See auf der Stocker Alm östlich unterhalb des Hebalmschutzhauses (Rehbockhütte) hat im Winter die Schneekanonen der Klug‑Lifte mit Wasser zu versorgen und ist auch Löschwasserteich für die Gebäude beim Hebalmschutzhaus.
- Der See westlich des Schigebietes Hebalm des Malteserordens ist ebenfalls für Schneekanonen und als Löschwasserteich angelegt. Er wird auch als Hebalm See bezeichnet.
Das Gebiet der Hebalm liegt in der montanen Höhenstufe, der Bergwaldstufe.
Die Hebalm ist in großen Teilen mit Wald bedeckt. Diese Waldgebiete sind dort, wo sie auf Wiederanpflanzungen (Rekultivierung) ehemaliger Almflächen beruhen, weitgehend reine Fichtenbestände (so z. B. auf der ehemaligen Grandner Alm). Der natürliche Wald ist ein Mischwald, der im Nadelholz von Fichten dominiert wird, aber auch Europäische Lärchen und seltener Wald-Kiefern und Weiß-Tannen enthält. An Laubholz befinden sich in den Wäldern in kleinen Zahlen Hänge-Birken, Ahorne, Gemeine Eschen und Rot-Buchen.
Die Bestände an Buchen sind wissenschaftlich untersucht worden. Diese Baumart wächst auf der Hebalm nur mehr auf wenigen, kleinflächigen Standorten. Buchen würden allerdings zur natürlichen Vegetation der Hebalm gehören. Das dennoch geringe Vorkommen von Buchen wird auf die historische Waldnutzung zurückgeführt. Holzkohle und Pottasche waren Grundstoffe für die Glaserzeugung im Koralmgebiet im 17. und 18. Jahrhundert. Für 1 kg Glas waren 2400 kg Holz notwendig, 97 % davon in Form von Pottasche, 3 % zur Hitzeerzeugung. Buchenholz ergab keine gute Ausbeute an Holzkohle, es wurde aber für die Produktion von Pottasche bevorzugt (Aschenbrennen). Beides führte dazu, dass die Bestände dieser Baumart verringert wurden:
In Gebieten, in denen Holzkohle produziert wurde, wurden die Buchenbestände zugunsten von Bäumen, aus deren Holz mehr Holzkohle zu gewinnen war, zurückgedrängt. Wo die leichter transportierbare Pottasche erzeugt wurde, wurde (Rot‑)Buchenholz bevorzugt zu Asche verbrannt. Das war in Gebieten mit schlechten Wegverbindungen der Fall, wie es für die Hebalm abseits der alten Straßen zutrifft.
Der größte Waldbesitzer ist das Forstgut Ligist. Dieses Forstgut entstand 1928. In ihm wird naturnaher Forstbau betrieben.
Die Wiesen und Weiden sind die charakteristischen Pflanzengesellschaften für den kalkfreien, weitgehend mageren Boden: Bürstlingwiesen sind häufig, ebenso das „Erika“ genannte Heidekraut.
Auf der Hebalm wachsen Schwarzbeeren, Granten und verschiedene Arten von Speisepilzen wie Eierschwammerln und Steinpilze (Herrenpilze). Das Sammeln und Verwerten dieser Produkte bringt ein verbreitetes Nebeneinkommen.
Die Freiländer Alm wird im Sommer von den Rindern geprägt, die in Kleingruppen das Gebiet durchstreifen. Fleckvieh ist die häufigste Rinderrasse auf der Freiländer Alm. Diese Rasse löste in den Jahren ab 1950 das früher dominierende Murbodner Rind ab. 1954 hatten noch über 80 % der Gesamtzahl der Rinder zu den Murbodnern gehört.
Rehe, Rotwild (Hirsche) und Gämsen sind die häufigsten Wildtiere des Hebalmgebiets. Häufiges Raubwild ist der Fuchs. Die großen zusammenhängenden Waldgebiete rund um den Schwarzkogel und in den Flusstälern beherbergen viele Vogelarten, auch Auerwild (Auerhuhn).
Die Hebalm umfasst mehrere Eigenjagdgebiete, so die Freiländer Alm.
Die Böden auf der Hebalm sind Felsbraunerden aus kristallinen Schiefern als mittelwertiges bis mageres Grünland mit nahezu allen Varianten der Wasserversorgung bis zum Pseudogley.
Eine Ackernutzung ist wegen der Höhenlage nicht sinnvoll. Sie soll aber bis in das 17. Jahrhundert stattgefunden haben. Weit verbreitet sind auch nährstoffarme Ranker, auf denen Bürstlingwiesen liegen.
In den bewaldeten Gebieten der Hebalm bilden schwer zersetzbare Vegetationsrückstände wie Nadelstreu die ungünstige Humusform Rohhumus.
Bei der Freiländer Almhütte befindet sich ein Bodenschutzpunkt (DLX 30) nach dem Steiermärkischen landwirtschaftlichen Bodenschutzgesetz. In der Steiermark ist in den Jahren 1986‑2006 ein Netz von über 1000 Untersuchungsstellen geschaffen worden, aus deren Bodenproben die Böden auf allgemeine Eigenschaften, Nähr‑ und Schadstoffinhalte usw. untersucht werden. Daraus werden Schadstoffbelastung, Erosion und Bodenverdichtung beurteilt. Träger des Projekts ist das Referat für Boden‑ und Pflanzenanalytik des Landwirtschaftlichen Versuchszentrums.
Die Almflächen der Hebalm waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehr als doppelt so groß als hundert Jahre später. Die größte seinerzeitige Alm, die Grandner Alm, aber auch eine Reihe anderer Bereiche, sind zu Wald geworden. Flurnamen wie Ochsenhalt, Kamperlehalt, Rößlwald, Kühroan, Lubachhalt, Münzerhalt, Rößlofen belegen die frühere wesentlich intensivere Nutzung des Hebalmgebietes als Viehweide. Es gibt nur mehr ein Gebiet der Hebalm, das tatsächlich als Alm betrieben wird: die Freiländer Alm. Auch auf ihr hat der Waldbestand in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts deutlich zugenommen.
Das Vordringen des Waldes ist auf die veränderte Wirtschaftsstruktur zurückzuführen. Viehhaltung auf Almen geht seit Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurück. Schon von 1951 bis 1977 wurden im nördlichen Teil der Koralm zwischen Hebalm und Pack ca. 600 Weideeinheiten NKG-Normalkuhgras (Viehbesatz von 500 kg Lebendgewicht = eine Großvieheinheit über 100 Weidetage) der Almwirtschaft entzogen. Das ist rund das Fünffache des jährlichen Besatzes der Freiländer Alm in den Jahren nach 2000. Grund dafür ist die Abwanderung aus dem bäuerlichen Bereich und die intensivere Bewirtschaftung der verbleibenden Bauernhöfe: Flächen früherer Höfe können als Weiden im Ortsgebiet verwendet werden, verbesserte Weideorganisation macht es möglich, auf weniger ertragreiche Almen zu verzichten.
Das Vorrücken des Waldes ist in Luftbildaufnahmen des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen‑BEV in Wien, in wissenschaftlichen und ortskundlichen Arbeiten dokumentiert
Die Freiländer Alm ist 3 km² groß. Sie besteht aus ca. 1 km² Almweide, 1,85 km² Wald und sonstigen Flächen: dem Filzmoos, dem Stausee, dem Grundstück der Almhütte samt Haltstall und Wegeverbindungen. Eine andere Darstellung nennt 606 ha für die Freiländeralm, daneben noch eine Reihe von Almgebieten, die einzelnen Höfen des Einzugsgebiets zugeordnet werden.
Eine Namensvariante ist „Freilander Alm“, was den Namen des historisch zusammengehörigen „freien Landes“ bewahrt, welches wegen der Zugehörigkeit zum Stift Admont von manchen Verpflichtungen gegenüber den Landesherrn befreit war. In alten Unterlagen kann das Gebiet nach dieser Grundherrschaft, zu der sie vom 13. bis zum 19. Jahrhundert gehörte, auch als „Admonter Alm“ bezeichnet sein.
Im Jahr 2003 verbrachten 121 Rinder den Sommer auf dieser Alm.
Die Alm ist durch das steiermärkische Almschutzgesetz geschützt. Sie ist im Almkataster eingetragen.
Bauerngemeinschaft Freiländer Alm
Die Freiländer Alm wird seit dem 17. Jahrhundert von Bauern aus den Gemeinden Kloster, Freiland und Osterwitz bewirtschaftet. Sie sind in einer Agrargemeinschaft zusammengeschlossen. Die Gemeinschaft besteht aus 41 Anteilen, die im Grundbuch unveräußerlich mit 35 Bauernhöfen (Stammsitzliegenschaften) in den Gemeinden Kloster (31 Höfe mit 33 Anteilen), Freiland bei Deutschlandsberg (3/7) und Osterwitz (1/1) verbunden sind. Zwei Auftriebsrechte sind als Dienstbarkeit zugunsten der römisch-katholischen Pfarrpfründe St. Oswald (in Freiland) eingetragen. Die Gemeinschaft wird durch ihren Vorsitzenden, den „Almobmann“, vertreten.
Nach der Grundentlastung in Österreich infolge der Revolution 1848 (Bauernbefreiung) bestand die Gemeinschaft aufgrund eines kaiserlichen Patentes aus 1853. Die Eintragung in das Grundbuch erfolgte aufgrund der Urkunde vom 21. April 1885. Die Gemeinschaft wurde danach auf der Grundlage des steiermärkischen Teilungs‑ und Regulierungs‑Landesgesetzes ‑ TRLG neu organisiert und formell eingerichtet. Seit 1985 gilt für die Gemeinschaft das Agrargemeinschaftengesetz.
Die Stocker Alm liegt südlich der Freiländer Alm. Sie ist ca. 0,3 km² groß. Wirtschaftlich wird diese kleine Almfläche als Teil der Freiländer Alm geführt.
Ende des 19. Jh. wurde der Name „Stocker Alm“ für die wesentlich größere Almfläche am Nordhang des Kampele Kogels verwendet (siehe Bild: Messtischblatt). Diese Fläche wurde im 20. Jh. zur Grandner Alm gezählt.
Die Grandner Alm nördlich der Freiländer Alm wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgelassen und ist seither Waldgebiet. Mit ca. 4,2 km² war sie die größte Alm im Hebalmgebiet. Das Gebiet dieser Alm wurde in einigen Landkarten in der Vergangenheit als Hebalm bezeichnet. Das Gebiet gehört seit 1928 zum „Forstgut Hebalm“ des Malteser-Ritter-Ordens.
Die Grandner Alm ist Teil der „Gülten in der Pack und Modriach“. Dieser Name bezeichnet ein über 6,4 km² großes Landgut im Westen der Hebalm. Er ist im Titel der Grundbuchseinlage enthalten. Dieses Gut war in der Landtafel der Steiermark eingetragen. Der Besitz eines solchen „landtäflichen Gutes“ war Adeligen und anderen Mitgliedern der jeweilgen Landstände vorbehalten und vermittelte im damaligen Herzogtum Steiermark bis in das 19. Jahrhundert politische Rechte und Pflichten (Landstandschaft). Eine Gült war das Recht einer Grundobrigkeit gegen ihre Untertanen auf Geld, Naturalien oder Arbeiten. Diese Rechte wurden auch Urbarialrechte genannt. Sie umfassten auch die - ebenfalls Gült genannten - Steuern an die jeweiligen Landesherrn.
Der Name leitet sich von einem kleinen Gehöft (einer „Hütte“) namens „Grandner“ oder „Grantner“ ab. Das Wort „Grand“ ist „... ein deutlich bair.‑österr. wort, ...“ für einen Trog oder (Wasser‑)Behälter. Das Wort kann aber auch (groben) Sand oder Kies bzw. (grobes) Mehl bedeuten. Hinweise darauf, dass dieses Wort auf die im Gebiet häufigen „Granten“ (Preiselbeeren) hinweist, liegen nicht vor.
Der Stering-Bach, der im Gebiet der Grandner Alm auf alten Landkarten verzeichnet ist, bildet mit dem Namen einen Beleg für Rodungsarbeiten. „Sterring“ ist ein altes Wort für den nach dem Fällen verbleibenden Baumstumpf.
Die Kapelle ist dem Hl. Hubertus, dem Patron der Jäger, geweiht. Ihr Innenraum ist selten zugänglich, nur an den Tagen der Hebalmkirtage wird ein Gottesdienst in der Kapelle gelesen. Die Kapelle gehört zur Pfarre Pack und damit zum römisch-katholischen Glauben und Ritus. Sie war früher Mariä Heimsuchung geweiht (wie bis ins 19. Jahrhundert auch die Pfarrkirche Osterwitz). Das Altarbild, gemalt 1974, zeigt in moderner Malweise die Bekehrungslegende des Hl. Hubertus (Begegnung mit einem Hirsch, der ein Kreuz zwischen den Geweihstangen trägt). Dem früheren Patrozinium ist in der Altarausstattung durch ein Marienbild oberhalb des Altarblattes (Hauptbild des Altars) Rechnung getragen.
Im Jahr 1796 wird über einen Streit um diese Kapelle zwischen den Pfarren Osterwitz und Pack berichtet: Das Abhalten von Messen (Messlesen) durch einen Osterwitzer Kaplan wurde vom Dechant aus Edelschrott abgelehnt, ebenso vom Pfarrer von Preitenegg. Begründung war, dass Knechte und Mägde „Gelegenheit zu bösen Zusammenkünften und freyem Umgang zu pflegen hätten.“ Dass der Kaplan aus Osterwitz in der Kapelle die Messen las, ist ebenso wie das frühere Marienpatrozinium Beleg dafür, dass die Kapelle vor der Neuordnung der Grenzen im 19. Jahrhundert von der Pfarre Osterwitz aus betreut wurde.
Die Kapelle hat keine Glocke. Ihr Dach wurde um das Jahr 2000 neu mit Holzschindeln gedeckt. Das Kapellentor trägt als Schmuck das Malteserkreuz.
Dieses Gebäude (ehemals Jagdhaus für die Gäste des Grundbesitzers, des Malteserordens) wird nur mehr selten und vorübergehend benützt. Es hat im Jahr 2006 eine neue Dachdeckung aus Holzschindeln erhalten. Damit ist dieses Haus neben der (schräg gegenüber liegenden) Hebalmkapelle eines der letzten schindelgedeckten Gebäude des Gebietes.
Beim Forsthaus befindet sich eine Einstiegsstelle in die Langlaufloipen. Über diese Loipen können im Winter alle Teile der Hebalm, beide Schigebiete und auch das Hebalmschutzhaus erreicht werden.
Das Haus wurde in um 1930 an der Kreuzung der Hebalmstraße mit den Wegen nach Norden in die Freiländer Alm und nach Süden in die Stocker Alm und zur Stoffhütte erbaut. Ursprünglich hatte es die Funktion eines Schutzhauses für die Besucher der Alm, z B. Bauern, die ihr Vieh betreuten. Es liegt auf 1365 m Seehöhe. Bauherr war die Bauerngemeinschaft Freiländer Alm, die die Gastwirtschaft verpachtet hatte und später das Haus verkaufte. Der Anschluss an das öffentliche Stromnetz erfolgte um 1970.
Im Sprachgebrauch des Gebietes wird das Haus nach seiner ursprünglichen Schutzhausfunktion auch als Alm„haus“ bezeichnet. Mit Alm„hütte“ oder Freiländerhütte wird dann der ca. 1,5 Wegkilometer östlich gelegene Betriebssitz der Betreuer („Almhalter“) der Freiländer Alm bezeichnet.
Im Sommer ist das Haus einer der Stützpunkte für Wanderer auf dem Höhenrücken der Koralm, im Winter für die Benützer des daneben liegenden Schigebietes der Klug‑Lifte.
Der Nord‑Süd-Weitwanderweg berührt das Haus nicht, sondern führt einige hundert Meter westlich am Höhenzug der Koralm vorbei. Es gibt keine Übernachtungsmöglichkeit.
Zweimal jährlich wird um das Haus der Hebalmkirtag abgehalten.
Ab 15. Juni 1962 war das Haus Sitz einer Poststelle (ab 1972 als Saison‑Poststelle vom 1. Juni bis 15. September, ab 1984 nach Einrichtung des Schigebietes der „Klug‑Lifte“ auch mit Winterbetrieb). Ab 9. April 1988 sollte die Poststelle ganzjährig geführt werden, sie wurde aber kurz danach am 20. Juni 1989 aufgelassen.
Die Gebäude dieser Hütte sind der Betriebssitz der Almhalter auf der Freiländer Alm.
Diese Personen werden von der Bauerngemeinschaft bestellt. Sie haben die Aufgabe, das Vieh in den verschiedenen Weidegebieten zu beaufsichtigen (zu „halten“), die Abzäunungen im Stand zu halten und bei Unfällen, Anzeichen von Krankheiten etc. den Besitzer zu verständigen. Damit verbunden ist die Führung eines einfachen Gaststättenbetriebes.
Die Stoffhütte war ursprünglich ein Hirtenhaus der damaligen Stoff- oder Franzbaueralm. Seit 1889 wurde dort eine Gaststätte unterhalten. Seit ca. 1990 ist sie nur mehr selten (an Winterwochenenden für Langläufer) geöffnet. Die (alte) Stoffhütte ist Unterkunft eines alpinen Vereines, das später gebaute Haus (neue Stoffhütte) dient als Wohnhaus.
Wenige hundert Meter westlich der Stoffhütten liegt die See Eben.
Dieser Gasthof befand sich im Nordteil des Hebalmgebietes an der Grenze zu Kärnten. Sein Gebäude brannte in der Nacht vom 23. auf den 24. April 1998 ab. Der Betrieb wurde als Teil der Gastronomiebetriebe des Schizentrums Hebalm neu aufgebaut.
Die Hebalm ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichbar. In den Wintermonaten werden die Schigebiete von Charterbussen aus Graz und Klagenfurt angefahren.
Die nächste Tankstelle befindet sich an der Packer Straße im Ort Pack.
Mobilfunkempfang ist nicht in allen Bereichen möglich. Öffentliche Telefonsprechstellen gibt es im Gebiet nicht. Die nächsten Briefkästen befinden sich in St. Oswald in Freiland in der Gemeinde Kloster und in Preitenegg an der Packer Straße.
Meldestellen für Alpine Unfälle befinden sich beim Gasthof Rehbockhütte (Hebalmschutzhaus) und beim Schizentrum Hebalm.
Das östliche Gebiet der Hebalm gehört zum Bereich der Ortsstelle Schwanberg, das Gebiet im Westen zur Ortsstelle Voitsberg des Österreichischen Bergrettungsdienstes. Diese Ortsstelle ist an Schiwochenenden mit zwei Stützpunkten im Schigebiet Hebalm vertreten.
Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Ferienwohnungen beim Schigebiet Hebalm.
Auf der Hebalm befinden sich zwei Schigebiete. Im Winter sind Langlaufloipen durch das Gebiet angelegt.
Dieses Schigebiet liegt seit ca. 1980 im Nordwesten des Gebietes. Es wird mit mehreren Schleppliften vom Malteserorden betrieben. Es liegt nicht in einem Almgebiet, sondern befindet sich im Bereich der ehemaligen Bauernhöfe Schriebl und Pöschl in der Gemeinde Pack, Ortsteil Packwinkel-Schattseite. Die Gastronomiebetriebe dieses Gebietes an der Hebalmstraße liegen im Bereich des ehemaligen Gasthofes „Steinbauerwirt“.
Dieses Schigebiet liegt beim Hebalmschutzhaus (Rehbockhütte) und wird von der Familie Klug aus Rettenbach betrieben. Es verwendet einen Doppelschlepplift. An seinem oberen Ende steht eine kleine Hütte (Gipfl-Hitt'n) für kleine Speisen und Getränke zur Verfügung.
Grundlage für Orientierungsläufe auf der Hebalm sind zwei Speziallandkarten:
- Freiländeralm (Kloster/Hebalm) 1:15.000.
- Hebalm 1:10.000 (für Schi-OL).
Hebalmkirtage sind Feste auf der Hebalm. Ihre Termine im Sommer jedes Jahres sind mit zwei Marienfesten verbunden, die in der angrenzenden Pfarre Osterwitz Bedeutung haben.
Das Wort „Kirtag“ hat seinen Ursprung in „Kirchweih(‑tag)“.
- Der erste Hebalmkirtag findet am ersten Sonntag im Juli statt. Das ist der Sonntag, der um das katholische Kirchenfest Mariä Heimsuchung liegt.
Das frühere Patrozinium der Hebalmkapelle bezog sich auf dieses Fest. Dieses Fest wird im deutschen Sprachraum am 2. Juli gefeiert. Es war bis ins 19. Jahrhundert das Patrozinium der Osterwitzer Pfarrkirche. Der erste Hebalmkirtag wird als Kirchweihfest der Hebalmkapelle betrachtet. - Der zweite Hebalmkirtag findet am Sonntag nach dem „Großen Frauentag“, dem Fest Mariä Himmelfahrt (15. August) statt. Ist dieser Tag ein Sonntag, dann am Sonntag danach. Das Fest Mariä Himmelfahrt ist das größte kirchliche Fest in der Pfarre Osterwitz.
Der Hebalmkirtag gibt nicht nur der der Dorfgemeinschaft von Kloster, in deren Gemeinde er stattfindet, Gelegenheit zu geselligem Zusammensein.
Bis in die 80er‑Jahre des 20. Jahrhunderts wurde bei ihm auch ein Viehmarkt abgehalten. Dieser Markt gehörte zu den privilegierten Märkten, deren Termine vor gleichzeitig abgehaltenen anderen Märkten geschützt waren. Das Privileg war zwischen 1853 und 1890 verliehen worden.
Ein Hebalmkirtag beginnt mit der Hl. Messe bei der Hebalmkapelle ‑ in der Pfarrkirche St. Oswald in Freiland in Kloster findet an diesem Tag kein Gottesdienst statt.
Im Anschluss an die Messe findet eine Autosegnung statt.
Beim Kirtagbesuch werden auch Wanderungen zur Freiländer Almhütte unternommen oder das auf der Alm befindliche Vieh besucht.
Mitbringsel vom Kirtag an die daheimgebliebenen Familienmitglieder sind traditioneller Weise Süßigkeiten wie Lebkuchenherzen, Türkischer Honig und Kokosstangerln etc. bzw. kleine Gegenstände des täglichen Bedarfes und kleine Spielzeuge. An den Kirtagständen werden weiters Gegenstände für den Alltagsbedarf einer Alm (Stricke, Halfter, Ketten, Glocken, Messer, Wetzsteine etc.) und Kleidungsstücke angeboten.
Seit dem 20. Jahrhundert finden die Hebalmkirtage rund um das Hebalmschutzhaus statt. Vorher wurden sie näher bei der Hebalmkapelle und dem Forsthaus bei einem Stallgebäude abgehalten. Dieses Gebäude, der „Alte Haltstall“, lag südöstlich der Kapelle am alten Weg von der Hebalm über die See Eben in das Lavanttal.
Bei Schönwetter werden die Kirtage beim Almhaus von bis zu tausend Personen besucht.
An den Kirtagsterminen sind auch bei der Freiländer Almhütte einige Kirtagstände vorhanden und wird Musik gespielt. Bei der Bergstation der Klug-Lifte gibt es bei der Gipfl-Hitt'n ebenfalls Musik. Es entsteht bei diesen Hütten eine kleine, familiäre Kirtagsatmosphäre, die besonders von Einheimischen geschätzt wird.
Der Dom des Waldes ist eine Waldlichtung, die als Land‑Art‑Projekt ausgestaltet ist.
Die Anlage befindet sich in der Nähe des Schigebietes Hebalm. Es handelt sich nicht um ein Gebäude, sondern um einen besonders gestalteten bzw. unberührt gelassenen Bereich in einem Hochwald.
Der Grundriss des Mailänder Domes und seine Tore sind dort maßstabgetreu nachgebildet. In diesem Rahmen wird Raum für gesellschaftliche Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Hochzeiten, aber auch Ruheraum zur Besinnung angeboten. Die umgebende Natur soll unberührt bleiben. Das Projekt wird von der Gemeinde Pack in Zusammenarbeit mit den Künstlern Anne und Peter Knoll und dem Waldbetrieb des Malteser-Ritterordens getragen.